Wer regelmäßig Sport treibt und ein bestimmtes Ziel im Kopf hat, weiß, dass der Körper ausreichend Makro- und Mikronährstoffe benötigt, um leistungsfähig zu sein und Muskeln aufbauen zu können. Fette, Kohlenhydrate und besonders Proteine sind wichtige Bausteine für unseren Organismus. Gute Eiweißquellen sind aber nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch Nahrungsergänzungsmittel. Unter denen zählt Proteinpulver, und speziell Whey Protein, zu den wohl bekanntesten und am häufigsten genutzten Supplementen.

Was ist Whey Protein?

Whey Protein ist ein Eiweißprodukt, das aus Molke extrahiert wird. Deshalb wird es oft auch als Molkeneiweiß bezeichnet. Der Körper nimmt es unheimlich schnell auf, weshalb es perfekt für die Einnahme vor bzw. nach dem Training geeignet ist. Es trägt zum Aufbau und Erhalt von Muskelmasse bei und enthält verzweigtkettige Aminosäuren, die der Körper selbst nicht herstellen kann. Zu diesen sogenannten BCAAs zählen Valin, Leucin und Isoleucin.

Whey Protein ist aber nicht nur für die Muskelproteinsynthese wichtig, sondern trägt auch zur Bildung von Antioxidantien bei. Diese wiederum schützen Muskelzellen vor oxidativem Stress und sind somit entscheidend für die Regeneration.

Wie wird Whey Protein hergestellt?

Dieses Protein wird über verschiedene Verfahren aus Milch gewonnen. 20 Prozent stammen aus frischer Milch (Molke), die restlichen 80 Prozent aus Casein. Während Whey Protein über eine kurzkettige Aminosäurenstruktur verfügt, hat Casein Protein eine sehr langkettige Struktur.

Um ein besonders proteinreiches Pulver zu erhalten, werden im Laufe des Herstellungsprozesses Fett und Laktose ausgefiltert. Der endgültige Anteil an Eiweiß liegt zwischen 35 und 95 Prozent. Liegt der Proteinanteil unter 88 Prozent spricht man von einem Whey Konzentrat. Liegt er darüber, von einem Whey Isolat.

Wozu wird Whey Protein eingenommen?

Proteine sind wichtige Bausteine für unser Muskelgewebe. Sie tragen zum Aufbau und Erhalt von Muskeln bei. Um leistungsfähig sein zu können, benötigt der Körper Energie. Bekommt er diese nicht mehr aus dem Glykogenspeicher und dem Fettgewebe, beginnt er mit dem Abbau von Muskeleiweiß. Ein Prozess, den jeder Sportler natürlich verhindern will.

Deshalb sollte jeder, der intensiv Sport (wie zum Beispiel CrossFit) betreibt, seinem Körper vermehrt Eiweiß zuführen – 1,8 bis 2g pro Kg Körpergewicht. Das gelingt über Nahrungsmittel wie Fisch, Fleisch, Eier und Magerquark oder aber über Supplemente wie Whey Protein. Durch seine extrem hohe biologische Wertigkeit von 104 ist es eine ideale Proteinquelle und kann in Form eines Shakes schnell konsumiert werden.

Markus Laue von wheyprotein.de sagte uns dazu: „Whey Protein ist ein Nahrungsergänzungsmittel, kein Mahlzeitenersatz. Um Muskeln aufzubauen und volle Leistung bringen zu können, ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung die wohl wichtigste Grundlage.“

Welche Arten von Whey Protein gibt es?

Grundsätzlich gibt es drei Arten: Whey Konzentrat, Whey Hydrolysat und Whey Isolat:

• Whey Konzentrat wird durch Ultrafiltrierung gewonnen und ist vergleichsweise günstig in der Herstellung. Der Proteinanteil liegt meist zwischen 35-90 Prozent, der Anteil an Kohlenhydraten und Fetten ist aber recht hoch.
• Whey Isolat ist deutlich teurer in der Produktion, enthält dafür aber kaum Fette und Kohlenhydrate. Damit ist das Proteinpulver gerade für Bodybuilder in der Diätphase hervorragend geeignet.
• Whey Hydrolysat ist eine besondere Form des Whey Proteins. Aminosäuren werden hier bereits bei der Herstellung in freie Aminosäuren aufgespaltet.

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Nachdem die Waage definitiv zu viel anzeigt, stehen nun gesunde Ernährung und Sport auf dem Programm. Hierbei werde ich einige Fitnessprogramme und Zubehör testen und darüber berichten....

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